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Stadtbücherei soll ins Hallenbad umziehen

Ausweichquartier für die Bauphase im Bürgerhaus

In Schortens geht es Schlag auf Schlag. In einem Antrag möchte die Mehrheitsgruppe aus CDU und Grünen jetzt die Verwaltung beauftragen, den Umzug der Stadtbücherei in die leerstehenden Räume des Hallenbades zu prüfen und umzusetzen. Hintergrund ist der bevorstehende Umbau des Bürgerhauses, der nach optimistischen Schätzungen Ende kommenden Jahres beginnen soll.

„Wir brauchen in der Bauphase des Bürgerhauses auf jeden Fall eine Ausweichmöglichkeit für die Bücherei. Und da die Räume des ehemaligen Fitness-Studios jetzt leer stehen und von der Größe her geeignet sind, wollen wir das jetzt angehen“, erklärt Gruppensprecher Axel Homfeldt. Zudem, ergänzt Wolfgang Ottens von den Grünen, könnte mit dem Umzug das Raumproblem des Bürgerhausbüros zeitnah gelöst werden. „Und wir sparen uns das Geld für die bislang angedachten Bürocontainer, um für das Bürgerhausteam rechtlich akzeptable Arbeitsräume bereitzustellen“, so der stellvertretende Gruppensprecher.

Vorbehaltlich der Umsetzbarkeit soll der Umzug der Bücherei so schnell wie möglich geschehen. „Die Verwaltung muss nun prüfen, welche baulichen Anpassungen in dem ehemaligen Fitness-Studio erforderlich sind. Idealerweise könnten die Sommerferien bereits für einen Umzug genutzt werden“, so Homfeldt.

Gruppensprecher Axel Homfeldt

Das hätte den Vorteil, so die beiden Politiker, dass nach der Sommerpause im Bürgerhaus die Mitarbeiter die dann leerstehenden Büchereiräume als zusätzliche Büroflächen nutzen könnten.

Den Standort am Hallenbad halten Homfeldt und Ottens für nahezu ideal. „Die Idee stammt vom Ratsmitglied Torsten Kirchhoff. Und je länger wir darüber diskutiert haben, umso weniger Gegenargumente haben wir finden können“, erklärt der CDU-Politiker. Die Lage mitten im Bildungscampus aus IGS, Grundschule, Kita und Krippe spreche eine Kernzielgruppe direkt an. Auch die Nutzer des Hallenbades würden auf dieses gute Angebot der Stadt aufmerksam gemacht. „Unter dem Strich spricht aus unserer Sicht sehr viel dafür. Nun müssen wir die Prüfung der Verwaltung abwarten. Das soll in den kommenden vier Wochen passieren“, so Ottens abschließend.

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